HIGHLIGHTS MEXIKO - 10 ORTE DIE MAN SEHEN MUSS

WELCHE ORTE SOLLTE MAN IN MEXIKO BESUCHEN?

Reiseland Mexiko?  - Karibikstrände okay... - Aber das Landesinnere mit seinen vielen Vorbehalten wie Kriminalität und Drogen?

 

Sicherlich sind nicht alle Landstriche für eine Reise in Mexiko geeignet. Eine Entdeckungsreise von Mexikos Haupstadt zu Yukatans Karibiktraum schreit jedoch förmlich nach jeder Menge Spaß und Abenteuer! Bietet das Land doch einen kaum für möglich zu haltenden Reichtum an Abwechslung, Naturwunder, das Erbe der Hochkulturen der Azteken,  Zapoteken und Maya,  eine hervorragende Infrastruktur für Individualreisende und die beste Küche der Welt!

 

Stellt sich nur noch die Frage, welche Orte sich für einen Besuch lohnen?

 


#01 MEXIKO STADT

Wer aus Europa in der "Ciudad de México" landet, den erwartet eine 7-stündige Zeitverschiebung, über 22 Millionen Einwohner, smoggeplagte Luft, viel Schmutz, quälender Straßenlärm, ein endloses Häusermeer und die drohende Kriminalität. 

 

Wer es schafft, sich hiervon nicht abschrecken zu lassen, begibt sich zum Zócalo und taucht ein, in eine wahnsinnige Metropole die zum Entdecken und Genießen einlädt. Selbst Wochen reichen den Besuchern wohl nicht, um die Stadt und deren überwältigendes Angebot an Sehenswürdigkeiten und kulinarischen Köstlichkeiten  in vollem Umfang kennenzulernen.

 

Vom Torre Latinoamericano bietet sich ein prächtiger Blick auf das endlose Häusermeer. Rund um das historische Zentrum und um die Zona Rosa sorgen Unmengen an Polizisten für ein Gefühl der absoluten Sicherheit.

 

Mexiko Stadt liegt auf 2240 m. Daher sind die Temperaturen fast ganzjährig, frühlingshaft angenehm.  Etwa 50 km entfernt liegt die historische Aztekenstadt Teotihuacán mit der gewaltigen Sonnen- und Mondpyramide.



#02 MARIPOSA MONARCHA

Klingt es nicht erstaunlich, dass sich  in der nähe der Mega- Metropole Mexiko Stadt ein ganz besonderes Naturspektakel beobachten lässt? Etwa die größte Tierwanderung der Welt!

 

Pünktlich zum Ende Oktober kommt es in den Bergwäldern der Sierra Nevada zur Invasion der Monarchfalter. Dann wenn Millionen orange-schwarze Schmetterlinge, bis zu 4000 km aus dem Norden angereist,  ihr Winterquartier beziehen. Dicht an dicht kuscheln sich die Lebewesen zusammen um sich gegenseitig Schutz und Wärme zu spenden.

 

Sobald sich morgendliche  Sonnenstrahlen in den Baumkronen verfangen, beginnt die Show und die Schmetterlinge heben ab und starten Ihre Himmelstänze. Gänsehautfeeling! Das bestaunen zu dürfen ist wahrhaftig faszinierend.

 

Spätestens Anfang März treibt es die Monarchfalter dann wieder zurück in Ihre Heimat in den Norden der USA und nach Kanada. 

 

Auf dem Marsch in die Bergwälder erzählen die Guides die Hintergründe der Wanderung der Schmetterling  Weg. Die Geschichte ist schier unglaublich und verwundert noch heute die Wissenschaft. 



#03 OAXACA DE JUÁREZ

In Oaxaca schlägt der Puls Mexikos. Die Argumente Oaxaca zu besuchen würden ausreichen um eine ganze Mexiko Reise zu begründen.

 

Das liegt an dem hier gelebten Totenkult, den majestätischen Kathedralen, den belebten Zócalos und den bunt bemalten Häusern. Auch die Märkte laden zum Verweilen ein. Eines der Highlights einer Mexiko Reise ist der Food Market in Oaxaca. Es sind die als Moles bekannten, dicken und schmackhaft-würzigen Saucen, die sämtliche Fleischsorten in den mexikanischen Gerichten ersticken. Oder wie wäre es mal mit frittierten Grashüpfern und anschließend mit zwei oder drei sündhaft leckeren Mezcal? Ein Traum!

 

In den Farmen der näheren Umgebung, lässt sich Herstellung des Mezcal entdecken. Aus dem Fruchtfleisch verschiedener Agaven wird die Spirituose, entgegen den meisten Tequilas noch traditionell, hergestellt. Ebenfalls nicht verpassen sollte man das in traumhafter Umgebung gelegene, natürliche Überlaufbecken „Hieve el Aqua“ mit seinem versteinerten Wasserfall, die lohnenswerten Ruinen von Mitla oder die einstige Zapoteken-Hauptstadt „Monte Alban“.

 


#04 SAN CHRISTÓBAL  DE LAS CASAS

Es gibt nahezu keinen Besucher, den die Kleinstadt in Chiapas Hochland nicht binnen kürzester Zeit fesselt. Spätestens hier fühlt man sich im Herzen Mexikos angekommen.

 

Die koloniale Vergangenheit ist hier noch zu spüren. Durch die aufwendig restaurierten Straßen zu schlendern ist ein bleibendes Erlebnis. Für einen Mix der besonderen Art sorgen die indigenen Bewohner der umliegenden Dörfer. Früh morgendlich treffen sie sich auf dem Mercado Municipal, um ihre landwirtschaftlichen Produkte und Handwerke zu verkaufen.

 

Die 2100 m Höhe sorgen für ein frühlingshaft-warmes Klima in dem die Nächte empfindlich kalt werden können.

 

Zum Rahmenprogramm gehört es, einen Ausflug in eines der Indígena-Dörfer der Umgebung zu unternehmen. Im Idealfall sonntags. Etwa in das Totziles Dorf "Chamula" mit seiner sehenswerten Kirche und seiner mystischen Atmosphäre.

 



#06 CANÓN DEL SUMIDERO

Seitdem der einst gewaltig, wilde Grijalvafluss durch den Chicoasén Damm gezähmt wurde, ist es möglich den Cañon del Sumidero gefahrlos zu befahren. Speed Boote befördern die Besucher in Windeseile zwischen den teils über  1000 m aufragenden  Felswänden hindurch. Die Schlucht ist als Nationalpark Cañón del Sumidero geschützt.

 

Neben der Kulisse, die eine der tiefsten Flussschluchten der Welt bietet, sorgen auch  Flora und Fauna zum Staunen. Beobachten lassen sich viele Vogelarten. Darunter auch unzählige Reiher und Pelikane. Selbst Echsen und Krokodile sind hier keine Seltenheit.

 

Am nördlichen Ende der Schlucht  erreicht man den Chicoasén-Staudamm, dessen 261 m hohe Staumauer zu einer der höchsten ihrer Art zählt.

 

Trotz spürbarer Umwelteinflüsse, wie stellenweise sichtbarem Plastikmüll: "Daumen hoch für das Naturwunder  Cañón del Sumidero".



#06 PALENQUE

Mexiko lockt mit unzähligen Ruinenstätten, Tempeln und Pyramiden. Jedoch beeindruckt keine dieser Stätten ihre Besucher so sehr wie Palenque. Auch wenn die Stadt Palenque nicht viel zu bieten hat, ihre zum Großteil vom Dschungel überwucherten Mayaruinen wirken magisch. Daran ändert auch die drückende Saunaschwüle nichts.

 

Gerade wenn die dichten Nebelschwaden über den Tempeln hängen und sich das Schreien der Brüllaffen mit den Gesängen der Vögel und dem Gezirpe der Zikaden vermischt, kommt die einzigartige Ausstrahlung Palenques zum Tragen. 3-4 Stunden sollte man für den Rundgang durch den Dschungel einplanen. Selbst strömender Regen kann das Erlebnis Palenque kaum vermiesen.

 

In der Nähe von Palenque bieten die imposanten Wasserfälle Misol-Há und Agua Azul eine kühle Erfrischung.


#07 MÉRIDA

Wer aus dem kühleren Hochland nach Mérida kommt, kann sich auf tropische Temperaturen und karibisches Flair  einstellen. Hier steigt das Thermometer fast ganzjährig über 30 Grad.

 

Die goldenen Tage  des Sisalbooms sind hier längst vergangen und Méridas Fassaden bröckeln inzwischen gewaltig. Der aus den Blättern der Sisalagave gewonnen  Faden machte die Stadt und deren Großgrundbesitzer im Umland reich. Der koloniale Charme mit vielen Prachtbauten aus dem 16ten Jahrhundert  wurde jedoch beeindruckend  gewahrt.

 

Mérida ist der beste Ort Mexikos um sich mit einer Hängematte einzudecken. Méridas Mamacas Shops bieten alle denkbaren Farben und Größen zur Top-Qualität. Lediglich das Handeln sollte man nicht vergessen.

 

Das "Nomadas" gehört zu den besten Hostels Lateinamerikas. Alleine wegen des Hostels lohnt es sich nach Mérida zu kommen.



#08 YUKATAN'S CENOTEN

Der Erdboden auf der Yukatan Halbinsel ist mit über 1000 geheimnisvollen Öffnungen durchlöchert wie ein Schweizer Käse. Durch die Öffnungen erhält man Zugang zu einem gigantisch großen Unterwasserhöhlensystem.

 

Es sind die im Bundesstaat Quintana Roo weitläufig verstreuten, türkis-blauen   Cenoten, deren Besuch zum Pflichtprogramm gehören.


Ob zu Fuß oder per Mountainbike  auf ausgetretenen Dschungelpfaden oder in einer von Pferden gezogenen Kutsche auf kolonialen Bahngleisen - alleine die Anreise zu den Cenoten ist vielfach spektakulär. In den Cenoten kann man schließlich schwimmen, schnorcheln, tauchen, klettern  sich abseilen und vor allem Spaß haben.


#09 CHICÉN ITZÁ

Die sagenumwobene Ruinenstädte der Maya liegt auf der Halbinsel Yucatan. Dank ihrer gewaltigen Pyramide des Kukulcán bildet Chicén Itzá heute eines der 7 Weltwunder der Morderne. Der Tempel der 1000 Säulen ist nur eines von vielen weiteren sehenswerten Gebäuden aus der Zeit der Maya.

 

Schwer beeindruckend sind die astronomischen und astrologischen Hintergründe und die Zahlenmystik der Maya mit denen die große Pyramide Raum und Zeit perfekt vereint.

 

Zwei mal jährlich zur  Sonnenwende im Frühjahr und im Herbst bietet sich ein  mehrstündiges Schauspiel, wenn die Stufen der Pyramide an der Wand der seitlichen Treppe einen Schatten bilden, der einer Schlange ähnelt, die sich die Pyramide hinunter bewegt.

 

Am besten taucht man bereits kurz nach Öffnung der Anlage um 08:00 Uhr dort auf. Dann teilt man das großzügige Areal nur mit wenigen Besuchern. Sobald die Mittagssonne vom Himmel knallt entern unzählige Reisegruppen die Ruinen.



#10 TULUM

Sommer, Sonne, Sonnenschein!

 

Nach einer herrlichen Visite durch das bezaubernd, traditionelle Mexiko, an der Karibikküste die Seele baumeln zu lassen -  ein echtes Highlight!

 

Tulums Strände, mit ihrem feinen weißen Sand und dem türkis-grünem Meer sind natürlich unabkömmlich für jeden Mexiko Besucher. Dazu zählt auch der nahegelegene Tempel des Windes. Eine der am häufigsten besuchten Ruinenstätten der Welt.

 

In Tulum ist der Tourismus zwar deutlich spürbar, was sich auch an den Preisen für  strandnahe Unterkünfte niederschlägt. Verglichen zu Cancún mit seinen Betonpalästen  ist Tulum hingegen noch deutlich dörflicher und entspannter. Wer nach noch mehr Abgeschiedenheit an Mexikos Karibikstränden sucht, wird auf der paradiesischen Isla Holbox fündig.

 

 


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